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Leer in der Leere

Wortlos.
Ausgeleert.
Sinn-entleert.

Es ist alles gesagt.
In allen Facetten. Von allen Seiten.
Billionen Worte hängen im Äther.

Es wird hoch gepokert.
Der Einsatz ist das LEBEN selbst.

Kriegs-Spiele. Pandemie-Spiele. Cyber-Spiele.
Bio-Waffen-Labore rund um den Globus.
Humanitäre Experimente.
Dunkle Rituale.

Alles hängt im Feld.
Gereichte Hände. Ausgeschlagene Hände.
Drohungen. Prophezeiungen. Visionen.

Plötzlich und unerwartete Verstorbene.
Viele Nebenwirkungen.

Eine Informationsflut überschwemmt das Hirn.
Jede/r wirft mit Studien und Fakten um sich.
Tausende Interpretationen und
ebenso viele Fakes.

Und jetzt?
Alles vergessen.
Niemand will meht etwas wissen.

Es ist Sommer. Urlaub.
Zweieinhalb Jahre wie weggefegt
als wäre nichts gewesen.
Hauptsache Fun.
Und alles ist wie immer.
Vielleicht ein bisschen teurer,
aber was soll´s.

Es geht weiter wie bisher.
Der Neglect ist größter denn je.

Leer. Müde. Des-illusioniert.

So viele Worte sind geschrieben und gesprochen.
Sie sind im Cyber-Äther gefangen, dort
wo wir freiwillig und vertrauensvoll
kostenlos alles von uns teilen.
Jede Befindlichkeit.
Jeden Furz.

Wir haben uns zum Freiwild der Cyber-Welt gemacht.
Gehören wir noch uns selbst?

Wo fallen Worte noch in ein offenes Herz?
Wo berührt der Wahnsinn noch ein lebendiges Gefühl?
Wo sind die menschlichen Werde? Wo die Würde?

Mensch wo bist du?
Wo ist dein Aufschrei?

©Udesha A. Kubesch
Mai 2022

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